Dolomiten 2002
 


 


 


 

Im Sommer 2002 war ich mit meiner Cagiva Canyon 500 in Südtirol in den Dolomiten.
Nachfolgend ein paar Eindrücke der 2 tollen Wochen.
Die Bildqualität ist deshalb nicht ganz so doll, weil ich auf dieser  Tour gefilmt habe und die folgenden Fotos sind Abzüge von den bewegten Bildern.
 


 


 


 

Tag 1
 


 

Ankunft in Bozen:

Die Reise mit dem Autozug von Köln lief reibungslos.
Selbst meine Befürchtungen,daß mein Mororrad welches nur über  einen von selbst hochklappenden Seienständer verfügt, nicht standsicher  verzurrt wird, wurden widerlegt.
Fazit: Die ca. 12 Stunden Fahrt, plus jeweils 2 Stunden beim Ein- und Auschecken sind empfehlenswert.

Buchungen unter www.autozug.de
Tip: Spätestens Februar für die Sommermonate buchen.
 

 



Steinegg:
Als Ausgangspunkt für die Dolomitenerkundung habe ich mir Steinegg ausgesucht. Steinegg liegt ca. 10 km östlich von Bozen und ist über 15 wunderschöne Serpentinen zu erreichen.
Das Hotel Setinegger Hof gilt als das beste Motorradfahrer-Hotel der Dolomiten.
www.steineggerhof.com

 

 



Die erste Tour:

Der Kaarer See

 

Der Kaarer See liegt ca. 20 km von Steinegg entfernt.
Der See an sich ist sehr klein, fast nur ein Tümpel.
Seine Lage vor der Kulisse der mächtigen Latemar-Gruppe und vor Allem seine Farbe machen ihn zu einem einzigartigen Erlebnis.

 

 



Die Umgebung von Steinegg:

Am ersten Tag wurde nur die nähere Umgebung erkundet.

Die Bilder sprechen für sich.

 

 
 
 



Bozen:

bei über 30 Grad Hitze und einer turbolenten weil verkehrsreichen Stadt Bozen, war eine erholsame Pause auf dem Marktplatz mitten Bozen fällig.
Das Cafe Citta verwöhnt  mit kulinarischen Genüssen, gutem  Service,


 

 



Willkommens-Party im Steinegger Hof:

Auf dem Steinegger Hof ist es Sitte in den Sommermonaten jeden Samstag  auf der wunderschönen Terrasse eine Grillparty zu veranstalten.

 

 



Tag 2
 


 

Wo ist das Joch.
Ein Grund nach Süd-Tirol mit dem Motorrad zu fahren sind sicherlich die Joche und Pässe, als los geht´s.
 


 


 


 

Timmelsjoch:

Auf dem Weg zum Timmelsjoch, (siehe Bild, die weit entfernte Bergspitze im Hintergrund) wird er linke Arm sehr beansprucht. Ein Bike nach dem Anderen kommt dir entgegen.

Je höher man kommt, desto kälter wird es. Zum Vergleich: Am Anfang der Tour in Steinegg ca. 32 Grad, auf dem Timmelsjoch gerade mal 8 Grad.

Und Achtung: In den Tunnels unterwegs kann auch mal der Frost noch vorherrschen,  sprich Glatteis.

Hat man nicht nur Sommerhandschuhe mit, sondern ist für etwas kältere  Temperatiren vorbereitet, kann man die einwandfreie Strasse und die tolle  Kulisse geniessen.
 

 
 



Tag 3
 


 

Nachdem am 2.ten Tag die ersten Joche erkundet wurden, und die Temparaturen bis auf 8 Grad heruntergingen, wird am 3.ten Tag das "Tiefland" rund um Bozen erkundet.

Touristen- (nicht Biker) Highlight ist sicherlich der Kalterer See. Er gilt als der wärmste See in dieser Höhe.

In einem Talkessel liegt der See in Mitten eines Obstanbaugebietes. Der Grund ist klar. Während es rund um Bozen um diese Jahreszeit schon recht war ist, scheint es in dem Talkessel am Kalterer See noch einmal 5 Grad wärmer zu sein.

Am See selbst gibt´s ein Freibad, ein paar Restaurants und ab und zu Live-Veranstaltungen am Strand.
Und jede Menge Touristen.
 

 
 



Mendel Pass:

Der MendelPass wird gerne unterschätzt.
Er ist nicht sehr hoch und die Strasse wird in Reiseführern als miserabel beschreiben.

Es stimmt der Pass liegt nicht hoch, und oben angekommen wird das Passschild von einer kleinen Ansiedlung mit Cafe´s umringt und man sieht von der Umgeung nichts mehr.

Aber. Die Strasse hinauf zum Pass ist ein wahrer Genuss.
Frischer Asphalt mit super Grip, so daß die vielen Kurven voll genossen  werden können. Und das schönste war, es war ein Montag. Das heisst,  die ganzen Einheimischen Motorradfahrer waren nicht unterwegs und die Touristen  ruhen sich wohl vom Wochenende aus, so daß ich auf der Fahrt hoch und wieder herunter gerade mal ein Motorrad gesehen hab.
Was für ein Vergleich zum Timmelsjoch am Sonntag.
 

 
 



Tag 4
 


 


 


 

Sarntal

 

Das Sarntal nördlich von Bozen ist ein echter Leckerbissen. Die auf  der Karte zu sehende Verbindung
von Bozen über Jenesien,Vöran, Hafling nach Meran über Strassen, die so klein und einsam sind, daß man die Strecke am liebsten gleich mehrmals duchfahren will.
Sie sind ein echtes Fahrerlebnis.

Die Strecke durch das Sarntal selbst, über Sarntheim nach Norden in Richtung Penser Joch ist fahrerisch nicht so anspruchsvoll, bietet aber ständig tolle visuelle Eindrücke. (siehe Foto)

 


 


 

Penser Joch und Jauffen Pass

 

Das Penser Joch.
Toll.
Der Jauffen Pass.
Toll.

Ehrlich gesagt, bin ich über das Penser Joch und den Jauffen Pass gefahren, bis St. Leonhard. Weil das gerade erlebte so klasse war bin ich direkt wieder  umgekehrt und habe die beiden Höhen in umgekehrter Reihenfolge unter  die Räder genommen.

Warum ?  Die Strecke macht einfach nur Spass.
Guter Strassenbelag, eine Kurve und Kehre nach der Anderen. Und der Ausblick.  Seht selbst.

Penser Joch

 
 
 

Jauffen Pass
 



 

Tag 5

 

Der Marmolada

Einen sehr guten Tip haben wir von einem
“Einheimischen” bekommen, dem Kock unseres Hotels “Steinegger Hof”.
Eine Motorradtour zum Marmolada, dem
höchsten Berg in den Dolomiten, verbunden
mit einer Seilbahnfahrt auf ca. 2600m ü.NN.

Die Tour dorthin, vorbei an der Sella-Gruppe
war ja schon klasse, aber die Seilbahnfahrt
war ein echtes Erlebnis.

Weil die Gondels einen stehend befördern, in
einer Art Streitwagen ohne Räder, hieß dieser
Tag in der Folge nur noch die
   Ben-Hur-Tour.

An der Talstation herrschten sommerliche
Temperaturen, auf ca. 2600m war es etwas
frischer, aber man konnte sich am Fuß des
Gletschers im T-Shirt immer noch sonnen.

Hier ein paar Bilder der Ben-Hur-Tour.


 

Nach soviel Höhenluft, musste erst mal etwas essbares her.

Als nächstes ging es zum Grödner-Joch

 

Auf der sagenhaften Runde um die Sella-Gruppe kamen wir natürlich auch übers Sella-Joch

 

 

 

Tag 6 siehe Dolomiten 2/2